Pressecommuniqué Dachverband FlugLÄRMschutz (DVFS) +++
Kloten, 30. Juni 2010

Der Dachverband FlugLÄRMschutz ist äusserst befremdet über das Urteil des Bundesgerichts, welches die Vorhersehbarkeit für übermässigen Fluglärm wieder auf das Jahr 1961 zurückverlegt hat. Es wird also von privaten BürgerInnen verlangt, dass sie die Entwicklungen im Flugverkehr seit der Einführung der Deutschen Verordnungen hätten vorhersehen müssen. Nicht einmal der Kanton Zürich und die Flughafengemeinden waren dazu in der Lage.

Dieser Entscheid richtet sich vollständig gegen die Bevölkerung, darüber können auch die vom Bundesgericht geforderten Mehraufwendungen im Bereich des passiven Lärmschutzes nicht hinwegtäuschen.

Nach diesem Entscheid ist für den Dachverband FlugLÄRMschutz klar, dass das Verursachen von Lärm und anderen Emissionen zu Lasten der Bevölkerung durch börsenkotierte Firmen nicht mehr länger ohne lenkende Kostenfolgen für die Verursacher und finanzielle Abgeltung zu Gunsten der Geschädigten erfolgen darf. Das bedeutet konkret: Es braucht ein Gesetz, das die Entschädigungsfrage klar regelt, griffige Lärmschutzmassnahmen, sowie wirkungsvolle Lärmgebühren. Um die Bevölkerung vor weiterem zusätzlichen Fluglärm zu schützen, muss auf die jegliche Pistenausbauten verzichtet werden.

 

    Telefon privat Mobile

Dachverband FlugLÄRMschutz

Priska Seiler Graf, Präsidentin 044 803 06 48 076 571 06 48

Dachverband FlugLÄRMschutz

Felix Jaccaz, Vizeräsident 052 384 16 27 079 798 91 51
 
Email
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Die Mitgliedorganisationen sind:

  • Bürgerprotest Fluglärm Ost (BFO), Lindau
  • Zürcher Unterland für gerechte Fluglärmverteilung (ZUF)
  • IKARUS ERBEN, Watt - Regensdorf
  • Rigel28! Rümlang
  • Schutzverband Flugimmissionen Thurgau (sf-tg), Lanzenneunforn
  • Vereinigung für erträglichen Fluglärm (VeFeF), Sektion Baden - Wettingen, Wettingen
  • Bürgerprotest Fluglärm Hinterthurgau (BF Hinterthurgau)

Unsere Eckwerte lauten:

  • Die Anzahl Flugbewegungen wird auf maximal 250'000 pro Jahr begrenzt
  • Es ist ein absolutes Nachtflugverbot von 22 bis 7 Uhr einzuhalten
  • Jeder Ausbau des Pistensystems wird abgelehnt
  • Fluglärm und Ruhezeiten sind solidarisch, breit und ausgewogen zu verteilen
  • Begrenzung der Schadstoffemissionen
  • Der NOx - Ausstoss wird auf maximal 1'900 t pro Jahr begrenzt

Dachverband FlugLÄRMschutz DVFS, Postfach 75, 8484 Weisslingen
PC Konto 87-125333-9

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