Pressecommuniqué Dachverband FlugLÄRMschutz (DVFS) +++
Weisslingen, 4. Juli 2008

Der Dachverband FlugLÄRMschutz begrüsst den Entscheid des BAZL sehr, auf die Parallelpiste (Variante P) zu verzichten. Sowohl raumplanerisch wie auch finanziell wäre diese Variante nicht zumutbar gewesen. Zudem hätte sie gegen den in der Bundesverfassung verankerten Moorschutzartikel verstossen.

Der negative Entscheid des BAZL zum gekröpften Nordanflug (GNA war zu erwarten. Der Grund dafür wird wohl eher die reduzierte Kapazität als die vorgebrachten Sicherheitsgründen gewesen sein. Der GNA hätte vor allem dem Süden Entlastung gebracht.

Unbegreiflicherweise ist das Argument „Sicherheit“ ansonsten aber für das BAZL offensichtlich kein Thema. Nur so lässt sich erklären, dass weiterhin an der Variante J (mit Westpistenverlängerung) festgehalten wird. Der unkategorisierte ILS-Anflug auf die Piste 28 entspricht nicht den ICAO-Vorschriften und stellt nach wie vor ein Sicherheitsrisiko dar, da sich die Topografie auch mit einer Pistenverlängerung nicht ändert. Der Dachverband bedauert daher den Entscheid des BAZL, an der Variante J weiterhin festzuhalten und wird sich mit allen Kräften gegen eine Pistenverlängerung zur Wehr setzen!

Der Dachverband FlugLÄRMschutz (DVFS), vertritt die Bürgerbewegungen im Westen, Norden und Osten des Kantons Zürich, sowie in den Kantonen Aargau und Thurgau.

 

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Dachverband FlugLÄRMschutz

Priska Seiler Graf, Präsidentin 044 803 06 48 076 571 06 48

Dachverband FlugLÄRMschutz

Felix Jaccaz, Vizeräsident 052 384 16 27 079 798 91 51
 
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Die Mitgliedorganisationen sind:

  • Bürgerprotest Fluglärm Ost (BFO), Lindau
  • Zürcher Unterland für gerechte Fluglärmverteilung (ZUF)
  • IKARUS ERBEN, Watt - Regensdorf
  • Rigel28! Rümlang
  • Schutzverband Flugimmissionen Thurgau (sf-tg), Lanzenneunforn
  • Vereinigung für erträglichen Fluglärm (VeFeF), Sektion Baden - Wettingen, Wettingen
  • Bürgerprotest Fluglärm Hinterthurgau (BF Hinterthurgau)

Unsere Eckwerte lauten:

  • Die Anzahl Flugbewegungen wird auf maximal 250'000 pro Jahr begrenzt
  • Es ist ein absolutes Nachtflugverbot von 22 bis 7 Uhr einzuhalten
  • Jeder Ausbau des Pistensystems wird abgelehnt
  • Fluglärm und Ruhezeiten sind solidarisch, breit und ausgewogen zu verteilen
  • Begrenzung der Schadstoffemissionen
  • Der NOx - Ausstoss wird auf maximal 1'900 t pro Jahr begrenzt

Dachverband FlugLÄRMschutz DVFS, Postfach 75, 8484 Weisslingen
PC Konto 87-125333-9

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