Pressecommuniqué Dachverband FlugLÄRMschutz (DVFS) +++
8309 Nürensdorf, 6. Juli 2007


Die Flughafenverwaltungsrätin Rita Fuhrer vertritt nur den Flughafen und verkauft ihre Bevölkerung. Mit allen Tricks setzt sie sich über die Vorgaben des Kantonsrates, der Behörden und Bürgervertreter hinweg. Die übrigen Zürcher Regierungsratsmitglieder lassen ihre Abkehr vom nicht einmal 6 Monate alten Beschluss, keine Variante mit Pistenausbau weiter zu verfolgen, zu und machen sich dadurch mitschuldig.

Die Regierung des Kantons Zürich scheint nur ein einziges Ziel und ein Thema zu haben, sie will einen grossen Flughafen. Alles andere wird zur Nebensache. Wächst der Flughafen, so wird sich das Glück allenthalben schon einstellen, so der Irrglaube.

Dass die unsägliche Verlängerung der Piste 28 weiterverfolgt werden soll, ist unverständlich und verantwortungslos. Ein Anflug auf dem ein brauchbares ILS System nicht möglich ist, die Hindernisfreiheit nicht gegeben ist und der auch nach einer Verlängerung immer noch über die kürzeste Piste verfügt, kann nicht zu einem Hauptanflug eines Flughafens ausgebaut werden.

Die Mutlosigkeit der Akteure bezeugt auch, dass die Parallelpiste nicht endgültig begraben worden ist. Auch hier muss eine Widerauferstehung befürchtet werden.

Auch mit den kurzfristigen Varianten, die jetzt weitergeplant werden, wird das unrealistische Ziel des grossen Wachstums stur weiterverfolgt. Auch hier werden alle zu Verlierern. Ein Blick auf die geplanten Flugrouten zeigt, alle müssen mit neuem und massivem Mehrlärm und grosser Luftbelastung rechnen.

Spätestens jetzt muss jedem klar geworden sein, dass nur noch die Annahme der Flughafeninitiative am 25. November 2007 die Lebensqualität im Grossraum Zürich retten kann. Nur mit einer Annahme kann die Bevölkerung noch in letzter Minute den SIL Prozess in vernünftige Bahnen lenken. Nur damit kann dem Kanton Zürich eine lebenswerte und prosperierende Zukunft garantiert werden.

Der Dachverband FlugLÄRMschutz (DVFS), vertritt die Bürgerbewegungen im Westen, Norden und Osten des Kantons Zürich, sowie in den Kantonen Aargau und Thurgau.

 

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Dachverband FlugLÄRMschutz

Felix Jaccaz, Präsident 052 384 16 27 079 798 91 51

Dachverband FlugLÄRMschutz

Priska Seiler Graf, Vizepräsidentin 044 803 06 48 076 571 06 48
 
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Die Mitgliedorganisationen sind:

  • Bürgerprotest Fluglärm Ost (BFO), Lindau
  • Zürcher Unterland für gerechte Fluglärmverteilung (ZUF), Bülach
  • InteressenGemeinschaft zur Erhaltung der Lebensqualität (IGEL), Winkel, Rüti, Seeb
  • IKARUS ERBEN, Watt - Regensdorf
  • Rigel28! Rümlang
  • Schutzverband Flugimmissionen Thurgau (sf-tg), Lanzenneunforn
  • Vereinigung für erträglichen Fluglärm (VeFeF), Sektion Baden - Wettingen, Wettingen

Unsere Eckwerte lauten:

  • Die Anzahl Flugbewegungen wird auf maximal 250'000 pro Jahr begrenzt
  • Es ist ein absolutes Nachtflugverbot von 22 bis 7 Uhr einzuhalten
  • Jeder Ausbau des Pistensystems wird abgelehnt
  • Fluglärm und Ruhezeiten sind solidarisch, breit und ausgewogen zu verteilen
  • Begrenzung der Schadstoffemissionen
  • Der NOx - Ausstoss wird auf maximal 1'900 t pro Jahr begrenzt

Dachverband FlugLÄRMschutz DVFS, Postfach, 8309 Nürensdorf
PC Konto 87-125333-9


Der Dachverband Fluglärmschutz ist Mitinitiant und aktiver Unterstützer der Flughafeninitiaitve.

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