Pressecommuniqué Dachverband FlugLÄRMschutz (DVFS) +++
8309 Nürensdorf, 8. Dezember 2006

 

Der Dachverband Fluglärmschutz, vertritt die Bürgerbewegungen im Westen, Norden und Osten des Kantons Zürich, sowie in den Kantonen Aargau und Thurgau.
Mit dieser Variantenpräsentation muss endlich auch den letzten Zweiflern klar geworden sein, was es heisst, den Flughafen der prophezeiten Nachfrage entsprechend auszubauen. In weiten Teilen des Kantons Zürich, sowie auch der umliegenden Kantone, würde eine vertretbare Lebensqualität nicht mehr möglich sein. Zu den bereits sehr stark vom Fluglärm betroffenen Gebieten würden auch bisher, aus politischen Gründen, verschonte Gebiete ganz dem Flughafen geopfert.

Die Grundlagen für diese nachfrageorientierten Varianten beruhen auf einer zweifelhaften Studie, die von unrealistischen Annahmen ausgeht, den volkswirtschaftlichen Nutzen des Flughafens massiv überbewertet und die Auswirkungen auf die Lebensqualität der Bevölkerung und die ökologischen Folgen völlig ausser Acht lässt.
Die einzige Konsequenz kann nur heissen, jeder weitere Ausbau des Flughafens ist unrealistisch und unsinnig. Er würde den Grossraum Zürich seiner Lebensqualität berauben. Ohne Aussicht auf Lebensqualität macht es auch keinen Sinn hier zu leben und Geld zu verdienen.
Alle politischen Kreise im Kanton Zürich, die nicht ausschliesslich der Fluglobby verpflichtet sind, sind sich darüber einig, dass die Flugbewegungen begrenzt, die Nachtruhe verlängert und Pistenausbauten verhindert werden müssen. Die Politik ist nun gefordert, alle Varianten die diese Forderungen nicht erfüllen, auszuschliessen.
Die Lage für die Bevölkerung ist nicht hoffnungslos. Sie kann sich nächstes Jahr endlich einmal zur Flughafenpolitik äussern. Die kommende Abstimmung zur Flughafeninitiative ist die einzige Möglichkeit, den Verlust ihrer Lebensqualität zu verhindern. Mit einer Plafonierung auf 250'000 Flugbewegungen und 9 Stunden Nachtruhe, wie es die Initiative fordert, sind alle Ausbauvarianten und Pistenausbauten verunmöglicht. Nächstes Jahr hat die Bevölkerung zudem die Chance Kantonsräte zu wählen, die ihre Interessen wirklich vertreten. Zudem kann sie, durch Abwahl von Rita Fuhrer, die dringend notwendige Neubesetzung des Flughafendossiers erzwingen.

Dachverband FlugLÄRMschutz

  Telefon privat Mobile
Felix Jaccaz, Präsident 052 384 16 27 079 798 91 51
Priska Seiler Graf, Vizepräsidentin 044 803 06 48 076 571 06 48

Die Mitgliedorganisationen sind:

  • Bürgerprotest Fluglärm Ost (BFO), Lindau
  • Zürcher Unterland für gerechte Fluglärmverteilung (ZUF), Bülach
  • InteressenGemeinschaft zur Erhaltung der Lebensqualität (IGEL), Winkel, Rüti, Seeb
  • IKARUS ERBEN, Watt - Regensdorf
  • Rigel28! Rümlang
  • Schutzverband Flugimmissionen Thurgau (sf-tg), Lanzenneunforn
  • Vereinigung für erträglichen Fluglärm (VeFeF), Sektion Baden - Wettingen, Wettingen

Unsere Eckwerte lauten:

  • Die Anzahl Flugbewegungen wird auf maximal 250'000 pro Jahr begrenzt
  • Es ist ein absolutes Nachtflugverbot von 22 bis 7 Uhr einzuhalten
  • Jeder Ausbau des Pistensystems wird abgelehnt
  • Fluglärm und Ruhezeiten sind solidarisch, breit und ausgewogen zu verteilen
  • Begrenzung der Schadstoffemissionen
  • Der NOx - Ausstoss wird auf maximal 1'900 t pro Jahr begrenzt

Dachverband FlugLÄRMschutz DVFS, Postfach, 8309 Nürensdorf
PC Konto 87-125333-9


Der Dachverband Fluglärmschutz ist Mitinitiant und aktiver Unterstützer der Flughafeninitiaitve.

Zum Seitenanfang