Quelle: Jahresbericht 2002 des Vereins Zürich - Nord gegen Fluglärm (ZgF)

Standpunkt Fluglärm
Von Ruedi Lais, SP - Kantonsrat und Präsident Dachverband FlugLÄRMschutz, Wallisellen

Zusammen mit zahlreichen anderen betroffenen Gemeinden bezahlt das mittlere Glattal einen hohen Preis für das Versagen der offiziellen Zürcher Flughafenpolitik.

Zu lange hat der Regierungsrat (eifrig unterstützt vom Zürcher Stadtrat) die Expansionspolitik der Schweizer Luftfahrt blind unterstützt. Zu lange wurden die Anliegen der Anwohnerschaft ignoriert, die rechtlich starke Stellung der deutschen Nachbargemeinden sträflich unterschätzt. Und die Raumplanung, welche das Ueberbauen von Fluglärmzonen in den letzten 30 Jahren hätte verhindern müssen, wurde bis heute im Interesse der Grundbesitzer und des Baugewerbes machtlos gehalten.

All das haben Flughafen - kritische Organisationen, SP und Grüne seit 25 Jahren erkannt und ver-sucht, die Entwicklung in eine andere Richtung zu lenken - ohne Erfolg.

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Pressecommuniqué Dachverband FlugLÄRMschutz (DVFS) +++
8058 Zürich - Flughafen, 22. Mai 2003

Kaum zu glauben, dass Unique offensichtlich immer noch nicht gemerkt hat, dass jedes Flugzeug, das landet auch einmal starten muss. Starts machen deutlich mehr Lärm als Landungen. Und trotzdem einmal mehr und zum x-ten mal - wird diese Tatsache schlicht verschwiegen oder bewusst ignoriert. In einem dreiseitigen Schreiben entschuldigt sich Unique bei den Zürcherinnen und Zürchern, dass sie im Süden und Osten leider vorübergehend (!) mehr Lärm durch Landungen erdulden müssen. Da das Schreiben an alle Zürcherinnen und Zürcher gerichtet ist, macht es mich wirklich sauer, dass sich Unique bei uns im Norden nicht entschuldigt, obwohl wir massiv mehr Startlärm erdulden müssen. Wir im Norden wollen weder ignoriert noch mit Lärm zugedeckt werden. Falls ich mich weiterhin als Zürcherin fühlen soll, fordere ich ein Minimum an Gleichberechtigung und Anstand auch von Seiten "MEINES FLUGHAFENS".

Evelyn von Känel, Hochfelden

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Pressecommuniqué Dachverband FlugLÄRMschutz (DVFS) +++
8058 Zürich-Flughafen, 22. Mai 2003

Keine Überraschung beim DVFS, Solidarität mit den Betroffenen

Der Dachverband FlugLÄRMschutz ist über die heutige, chaotische und wenig transparente Ankündigung von Südanflügen nicht überrascht. Zürcher Regierung und Unique haben sich in eine Sackgasse hineinmanövriert, aus der die heute verkündeten Massnahmen den einzigen Ausweg darstellen. Sie haben den Staatsvertrag in voller Kenntnis der Konsequenzen (deutsche Verordnung) zu Fall gebracht. Ohne Südanflüge kann der Flughafen Zürich, wegen der ab 10. Juli verschärften deutschen Ausnahmeregelung, zu bestimmten Zeiten unter bestimmten Wetterbedingungen nicht mehr angeflogen werden. Die genannten Verantwortlichen haben es auf sträfliche Weise versäumt, rechtzeitig Alternativen zu schaffen. Damit gefährden sie Swiss und die darin investierten Steuergelder und nicht zuletzt den gesamten Wirtschaftsstandort, falls es dadurch erneut zum Grounding kommt. Keine Überraschung beim Dachverband Fluglärmschutz, Solidarität mit den Betroffenen.

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Pressecommuniqué Dachverband FlugLÄRMschutz (DVFS) +++
8058 Zürich-Flughafen, 17. April 2003

Kein Ostanflug ohne Südanflug!

Sehr geehrte Damen und Herren,

Im Namen der Bürgerbewegung Fluglärmsolidarität möchten wir Sie über die spontane Protestveranstaltung von gestern Abend auf dem Flughafen Zürich informieren.

Nach dem Entscheid des BAZL von gestern, die deutsche Verordnung mit einer superprovisorischen Verfügung, sprich Notrecht, alleine zu Lasten der Bevölkerung im Osten umzusetzen, haben die Ortsgruppen der Bürgerbewegung Fluglärmsolidarität eine spontane Kundgebung in kleinem Rahmen durchgeführt. Per E-Mail wurden die Aktivmitglieder der Ortsgruppen über die Aktion informiert. Auf einen grossräumigen Aufruf wurde wegen der Kurzfristigkeit verzichtet. Eine Grossdemonstration wurde bereits kürzlich mit 6000 Teilnehmer am Fackelzug rund um den Flughafen vom 22. März 2003 veranstaltet.

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Pressecommuniqué Dachverband FlugLÄRMschutz (DVFS) +++
8058 Zürich-Flughafen, 16. April 2003

Empörung rund um den Flughafen herrscht im Osten und Norden des Flughafens Zürich. Dem Zürcher Regierungsrat und dem BAZL ist einzig die Aufrechterhaltung des Flugbetriebes wichtig. Die Interessen der Bevölkerung werden auf krasse Weise missachtet.

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Pressecommuniqué Dachverband FlugLÄRMschutz (DVFS) +++
8058 Zürich-Flughafen, 9. April 2003


Der Dachverband Fluglärmschutz ist besorgt über die undurchsichtigen Vorgänge im Zusammenhang mit den neuen Anflug - Verboten über Süddeutschland. Bevölkerung und Behörden der Gemeinden im Westen, Norden und Osten sowie im nahen Süden des Flughafens haben immer die Bereitschaft erklärt, einen angemessenen Teil der Lärmlasten zu tragen und einen vernünftig dimensionierten Luftverkehr zu ermöglichen.

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Lichterkette um den Flughafen

Über 6000 Teilnehmer haben am 22. März 2003 rund um das Flughafengelände eine lückenlose Lichterkette gebildet. Danach haben sich, an allen Sammelpunkten, diverse namhaften Redner zu den Missständen in der Fluglärmproblematik geäussert.

Wir danken allen Teilnehmern wie auch allen Helfern herzlich für ihre Mithilfe und ihren Einsatz

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Pressecommuniqué Dachverband FlugLÄRMschutz (DVFS)
8058 Zürich-Flughafen, 7. März 2003

Wahlen gegen Fluglärm

Die Wahlempfehlungen des Dachverbandes Fluglärmschutz

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Pressecommuniqué Dachverband FlugLÄRMschutz (DVFS)
8058 Zürich-Flughafen, 28. Januar 2003

Positives Echo auf die Gründung des "Dachverbandes FlugLÄRMschutz"

Der Dachverband Fluglärmschutz hat sich am 28. Januar 2003 wie folgt konstituiert:

  • Präsident: Herr Ruedi Lais, Wallisellen, Kantonsrat
  • Vizepräsident: Herr Felix Jaccaz, Weisslingen
  • Sekretär: Herr August J. Pfister, Uster

 

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Pressecommuniqué Dachverband FlugLÄRMschutz (DVFS)

8058 Zürich-Flughafen, 17. Dezember 2002

Winkel, 17. Dezember 2002

Sieben Organisationen gegen Fluglärm schliessen sich im "Dachverband FlugLÄRMschutz" zusammen

Die gemeinsam auftretenden sieben Bürgerorganisationen für faire Lösungen bezüglich der Entwicklung des Flughafens Kloten haben sich am letzten Dienstag zu einem überkantonalen Dachverband zusammengeschlossen. Sie fordern gemeinsam eine Begrenzung der Flugbewegungen auf 250000, eine Verteilung des Fluglärms sowie der Ruhezeiten, neun Stunden Nachtruhe, keinen Ausbau der Pistensysteme und Einhaltung der Luftreinhalteverordnung.

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