Der Dachverband Fluglärmschutz nimmt enttäuscht (aber nicht unerwartet) zur Kenntnis, dass der Kanton Zürich laut seiner heute veröffentlichten Stellungnahme dem Staatsvertrag mit Deutschland zustimmt.

Weiterlesen...   Zur Stellungnahme des Zürcher Regierungsrates zum Staatsvertrag.pdf

Der am 2. Juli 2012 paraphierte Staatsvertrag zwischen der Schweiz und Deutschland hat die Debatten über die Verteilung des Fluglärms, den Betrieb und die Infrastruktur des Flughafens Zürich neu lanciert. Wichtigster Punkt ist die Ausdehnung der Sperrzeiten: An Wochentagen sind zwischen 18 und 6.30 Uhr und an Wochenenden zwischen 18 und 9 Uhr Anflüge über deutsches Gebiet verboten. Heute dauert die Sperrzeit von 21 bis 7 Uhr und an Wochenenden von 20 bis 9 Uhr. Hingegen wird die Anzahl der zugelassenen Flugbewegungen nicht begrenzt. Der Staatsvertrag gilt spätestens ab dem 1. Januar 2020.

Weiterlesen...   Positionspapier zum Staatsvertrag.pdf

Der Dachverband Fluglärmschutz nimmt bestürzt zur Kenntnis, dass der Osten offensichtlich für den Staatsvertrag mit Deutschland geopfert wurde. Alle Zeichen deuten darauf hin, dass die 20'000 Anflüge, die bis ins Jahr 2020 über Schweizer Gebiet abgewickelt werden müssen, wohl über den Osten erfolgen werden. Damit wäre auch die in der Stuttgarter Erklärung geforderte Beschränkung von 80'000 Anflügen/Jahr über deutschem Gebiet genau erreicht.

Weiterlesen...   Einigung mit Deutschland.pdf

Der Dachverband Fluglärmschutz ist enttäuscht darüber, dass die grosse Chance, eine Lösung im Fluglärmstreit zu finden, vertan wurde. Der grosse Ja Stimmenanteil zeigt aber, dass ein grosser Teil der Bevölkerung eine nachhaltige und bevölkerungsverträgliche Flughafenpolitik befürwortet. Das Abstimmungsresultat verdeutlicht auch eine Zweiteilung des Kantons in dieser Frage. Der Unterschied zwischen von Fluglärm betroffenen und nicht betroffenen Gebieten ist frappant. Eine Umsetzung von Pistenausbauten zu Lasten dieser Regionen im Osten könnte nun  zu einer Zweiklassengesellschaft und zu einer Spaltung des Kantons führen.

Weiterlesen...    Chance vertan.pdf

Der Dachverband Fluglärmschutz DVFS ist ein Zusammenschluss aller Bürgerorganisationen
aus dem Osten, Norden und Westen des Kantons Zürich, sowie der Kantone Thurgau und
Aargau.

Weiterlesen....  Stellungnahme zum Objektblatt Fluhafen Zürich.pdf.pdf

Pressecommuniqué Dachverband FlugLÄRMschutz (DVFS) +++
Kloten, 7. September 2010

Der Dachverband FlugLÄRMschutz begrüsst, dass der Flughafen Zürich-Kloten eines neues, zweistufiges Lärmgebührenmodell einführen will. Sowohl die Lärmgebührenerhöhung wie auch die Anpassung der Lärmklassenzuteilung sind längst fällige Massnahmen , um die Flughafen-AnwohnerInnen vor übermässigem Fluglärm zu schützen. Auch der Kantonsrat hat vor rund einem Jahr ein Postulat überwiesen, dass die Anpassung der Lärmgebühren verlangte.

Der Dachverband FlugLÄRMschutz fordert zudem, dass die Lärmklasseneinteilung in Zukunft rollend den neusten technischen Gegebenheiten angepasst wird. Es soll sich immer lohnen, in leisere, technisch fortschrittlichere Flugzeuge zu investieren.

Weiterlesen ...

Pressecommuniqué Dachverband FlugLÄRMschutz (DVFS) +++
Kloten, 20. August 2010

Der Dachverband FlugLÄRMschutz nimmt zu Kenntnis, dass das heute veröffentlichte SIL-Objektblatt keine Überraschungen mehr bringt. Wie zu erwarten lässt sich der Bund die Option Pistenverlängerung als Planungsgrundlage weiter offen, indem er die Variante J nun definitiv ins Objektblatt aufgenommen hat. Der Dachverband FlugLÄRMschutz wird sich weiterhin gegen jegliche Pistenausbauten wehren. Mit einem Ja zur Behördeninitiative „Kein Pistenausbau“ hat das Zürcher Volk voraussichtlich im nächsten Jahr die Möglichkeit, über diese Frage zu entscheiden und das zukünftige Betriebsreglement noch in die richtige Richtung zu bringen.

Der Dachverband FlugLÄRMschutz hat grosses Unverständnis dafür, dass die durch eine Volksabstimmung demokratisch legitimierte und durch das Bundesgericht bestätigte 7stündige Nachtruhe wieder um eine Stunde verkürzt werden soll. Das bedeutet einen grossen Schritt zurück in der ganzen Fluglärmdiskussion.

Weiterlesen ...

Pressecommuniqué Dachverband FlugLÄRMschutz (DVFS) +++
Kloten, 30. Juni 2010

Der Dachverband FlugLÄRMschutz ist äusserst befremdet über das Urteil des Bundesgerichts, welches die Vorhersehbarkeit für übermässigen Fluglärm wieder auf das Jahr 1961 zurückverlegt hat. Es wird also von privaten BürgerInnen verlangt, dass sie die Entwicklungen im Flugverkehr seit der Einführung der Deutschen Verordnungen hätten vorhersehen müssen. Nicht einmal der Kanton Zürich und die Flughafengemeinden waren dazu in der Lage.

Dieser Entscheid richtet sich vollständig gegen die Bevölkerung, darüber können auch die vom Bundesgericht geforderten Mehraufwendungen im Bereich des passiven Lärmschutzes nicht hinwegtäuschen.

Weiterlesen ...

Pressecommuniqué Dachverband FlugLÄRMschutz (DVFS) +++
Kloten, 23. April 2010

Der Dachverband FlugLÄRMschutz ist erfreut über das Urteil des Bundesgerichts, welches sich für die siebenstündige Nachtflugsperre entschieden hat. Damit fiel ein wichtiger Entscheid zugunsten der Bevölkerung, die seit zehn Jahre auf ihre berechtigte eine Stunde längere Nachtruhe warten musste.

Sieben Stunden Nachtflugsperre ist ein pragmatischer Kompromiss: Damit kann der Flughafen Zürich weiterhin bestens und gleichwertig funktionieren, die AnwohnerInnen erhalten durch die längere Nachtruhe wieder etwas mehr Lebensqualität.

Weiterlesen ...

Pressecommuniqué Dachverband FlugLÄRMschutz (DVFS) +++
Kloten, 22. April 2010

Der Dachverband FlugLÄRMschutz hat zwar gewisses Verständnis für einzelne Ausnahmen bei der Einhaltung der Nachtflugsperre in der jetzigen Situation, trotzdem halten wir am strikten Nachtflugverbot fest. Die Erfahrung hat uns gezeigt, dass Ausnahmen schnell zur Regel werden.

Weiterlesen ...

Seite 2 von 7

Zum Seitenanfang