Der Dachverband FlugLÄRMschutz nimmt zur Kenntnis, dass der Monitoringwert 2013 zwar etwas gesunken ist gegenüber dem Vorjahr, der Richtwert aber um 10’100 Personen ein weiteres Mal deutlich überschritten wurde. Neben den raumplanerischen Massnahmen und dem Förderprogramm „Wohnqualität Flughafen“, das die Bevölkerung so quasi unter eine „Lärm-Käseglocke“ stellt, hofft der Kanton weiterhin, mit dem neuen Flottenmix der Swiss den ZFI mittelfristig in den Griff zu kriegen. Der Dachverband FlugLÄRMschutz ist klar der Meinung, dass dies nicht möglich sein wird ohne zusätzliche Bewegungsbeschränkungen in den sensiblen Tagesrand- und Nachstunden.

Mit grosser Sorge beobachtet der Dachverband FlugLÄRMschutz die Tatsache, dass im Jahr 2013 die Anzahl der Nachtflüge (von 22.00 bis 6.00 Uhr) zwar gegenüber 2012 leicht sank, weiterhin aber auf hohem Niveau bleibt (dritthöchste Anzahl seit 1970) und sich dementsprechend auch wieder im ZFI niederschlägt. Es sind genau diese Flüge, die für die Bevölkerung besonders störend und auch gesundheitsschädigend sind. Der Dachverband FlugLÄRMschutz verlangt darum ein beharrlicheres Eingreifen des Kantons beim Bund und fordert darum einmal mehr, die konsequente Einhaltung der Nachtflugsperre durch Ausdünnung des Flugplans ab 22.00 Uhr und eine restriktivere und vom Flughafen unabhängige Vergabe von Ausnahmebewilligungen.

 

Kloten, 28. November 2014

 

Dachverband FlugLÄRMschutz

Die Präsidentin:
Priska Seiler Graf

Tel:
Natel:
044 803 06 48
076 571 06 48

Der Vize-Präsident:
Felix Jaccaz

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Natel:
052 384 16 27
079 798 91 51 
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